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Eine Botschaft des Gründers
Kwasi Heiser, Gründer
Ich betrachte mein Leben oft als die Geschichte zweier verschiedener Jungen.
Der erste Junge wurde am 27. September 1980 in Ghana geboren. Wie so viele Kinder dort auch heute noch war seine Zukunft ein Fragezeichen. Der zweite Junge zog kurz vor seinem neunten Geburtstag nach Deutschland, wo ihn ein Netz aus Unterstützung, Bildung und Wohlstand erwartete - ein Leben, von dem ein ghanaisches Kind damals nur träumen konnte.
Ich bin beide dieser Jungen. Und deshalb kann ich nicht wegsehen.
Der Moment, in dem die Vergangenheit zurückrief
Im Jahr 2005, nach sechzehn Jahren in Deutschland, kehrte ich zu meinen Wurzeln zurück. Das Wiedersehen mit meiner Familie war wunderschön, doch die Gesichter, die ich auf den Straßen sah, ließen mich nicht mehr los. Ich sah Kinder dort stehen, wo ich einst gestanden hatte, aber ohne das Ticket hinaus, das mir gegeben wurde.
Eine Zeit lang ließ ich die "Betriebsamkeit" meines deutschen Lebens diese Erinnerungen übertönen. Doch 2008 änderte eine Schlagzeile alles. Ich las von einem massiven Spendenskandal bei einer großen NGO. Mir wurde klar: Wenn ich sicherstellen wollte, dass die Hilfe die Kinder erreicht, die sie brauchten, ohne dass auch nur ein Cent an Bürokratie oder Gier verloren geht, musste ich die Brücke selbst bauen.
Überfluss in Handeln verwandeln
In Deutschland leben wir in einer Gesellschaft des unglaublichen Überflusses. Was bei uns "Gerümpel" auf dem Dachboden ist, wäre in Ghana ein "Schatz".
Ich begann mit einer einfachen Überzeugung: Wir können nur gemeinsam etwas bewirken. Ich rief meine Gemeinschaft zu Sach- und Geldspenden sowie Ideen auf. Die Resonanz war überwältigend. Innerhalb von nur neun Monaten füllten wir einen 40-Fuß-Container mit 800 Kisten Spenden und 20 PCs. Wir warteten nicht auf einen Zuschuss, sondern zahlten die Frachtkosten von 7.500 Euro aus eigener Tasche. Wir mussten es dorthin bringen. Wir mussten anfangen.
Farm of Hope: Ein Vermächtnis der Transparenz
Im Jahr 2010 gründete ich "Farm of Hope." Die Menschen fragen mich oft: "Kwasi, warum arbeitest du so hart für Kinder, die nicht mit dir blutsverwandt sind?" Meine Antwort ist immer dieselbe: Weil ich einer von ihnen war. Ich habe mir diese Chance nicht selbst ausgesucht; sie wurde mir von meinen Eltern und meinen Umständen geschenkt. Die Waisen- und Straßenkinder Ghanas sind genauso fähig, genauso klug und genauso verdient, sie hatten schlicht noch nicht ihren "Deutschland"-Moment.
Unser Versprechen an dich:
Vollständige Transparenz: Wir schaffen eine direkte Verbindung zwischen Spender und Kind.
Radikale Ehrlichkeit: Wir laden unsere Unterstützer ein, mit uns nach Ghana zu reisen, um die Wirkung mit eigenen Augen zu sehen.
Nachhaltige Hoffnung: Wir verteilen nicht einfach nur Almosen; wir befähigen Kinder, sich langfristig selbst zu helfen.
Mein Engagement
Jeder Rückschlag und jede Herausforderung ist es wert, wenn dadurch auch nur einem Kind Hoffnung gebracht wird. Ich widme mein Herz und mein Leben dieser Sache, weil ich mit absoluter Gewissheit weiß, dass die Postleitzahl eines Kindes nicht über seinen Wert entscheiden sollte.
Mach mit. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass ihr Wachstum niemals aufhört.